Noch heute mit Digitaldruck zu mehr Erfolg

QR-Codes verbinden gedruckte Materialien mit digitalen Informationen. Kunden können einen Code auf einem Flyer scannen, um ein Angebot aufzurufen, über eine Broschüre weitere Produktdetails entdecken oder direkt von einem Plakat zur Anmeldung für eine Veranstaltung gelangen.

Ein QR-Code im Layout ist jedoch nicht automatisch hilfreich. Eine ungünstige Platzierung, schwache Kontraste oder eine unpassende Zielseite können aus einer praktischen Abkürzung eine enttäuschende Erfahrung machen. Prüfen Sie deshalb vor der Druckfreigabe sowohl die Scanbarkeit als auch das, was Nutzer nach dem Öffnen erwartet. 

Beginnen Sie mit einem klaren Zweck

Legen Sie zunächst fest, was Leser nach dem Scannen tun sollen. Jeder QR-Code sollte eine konkrete Handlung unterstützen, die zur Botschaft der Drucksache passt.

Ein Produktflyer kann beispielsweise zu einer Montageanleitung führen. Ein Veranstaltungsplakat könnte direkt den Ticketverkauf öffnen. Eine Broschüre über Dienstleistungen kann auf ein Anfrageformular verweisen.

Fügen Sie einen QR-Code nicht allein deshalb hinzu, weil im Layout noch Platz vorhanden ist. Ein klarer Zweck erleichtert die Auswahl der Zielseite, die Formulierung des begleitenden Textes und die Entscheidung über die Platzierung. 

Wählen Sie eine hilfreiche Zielseite

Die Zielseite sollte das bieten, was die Drucksache verspricht. Bewirbt ein Flyer eine bestimmte Dienstleistung, kann ein Link zur allgemeinen Startseite dazu führen, dass Leser erneut nach den gewünschten Informationen suchen müssen.

Verlinken Sie deshalb möglichst direkt auf die passende Dienstleistung, das Produkt, das Angebot oder die Anmeldeseite.

Prüfen Sie die Seite vor dem Druck auf einem Smartphone. Texte sollten gut lesbar, Schaltflächen leicht antippbar und Formulare auf einem kleinen Bildschirm einfach auszufüllen sein. Vermeiden Sie unnötige Anmeldungen oder große Downloads, wenn eine einfache Webseite denselben Zweck erfüllt.

Berücksichtigen Sie außerdem, wie lange die Drucksache verwendet wird. Eine Broschüre kann noch Monate nach der Produktion im Umlauf sein. Die Zielseite sollte während dieses gesamten Zeitraums erreichbar und relevant bleiben. 

Erklären Sie, was Leser erwartet

Platzieren Sie neben dem QR-Code eine kurze Aufforderung, die einen konkreten Grund zum Scannen nennt. Eine eindeutige Formulierung ist hilfreicher als ein allgemeines „Hier scannen“.

Zum Beispiel:

·        „Scannen und das gesamte Sortiment entdecken.“

·        „Scannen und Ihren Termin buchen.“

·        „Scannen für Veranstaltungsdetails und Tickets.“

·        „Scannen für die Einrichtungsanleitung.“

Achten Sie darauf, dass der Text zum tatsächlichen Inhalt passt. Verspricht die Aufforderung eine Preisliste, sollte diese auf der Zielseite leicht zu finden sein.

Eine kurze Webadresse neben dem Code bietet Lesern zusätzlich eine alternative Möglichkeit, die Informationen aufzurufen. 

Platzieren Sie den Code gut sichtbar und zugänglich

Ein QR-Code sollte an einer Stelle stehen, die leicht zu erkennen und praktisch zu scannen ist. Halten Sie Abstand zu Falzen, Bindungen, Schnittkanten und Bereichen, die bei der Nutzung verdeckt werden könnten.

Prüfen Sie bei Broschüren das fertig gefaltete Layout und nicht nur die flache Druckvorlage. Vermeiden Sie auf Verpackungen Nähte und stark gewölbte Flächen. Überlegen Sie bei Plakaten und Roll-up-Bannern, ob Möbel, Aufsteller oder andere Gegenstände den Zugang zum Code behindern könnten.

Berücksichtigen Sie auch die Position der Leser. Ein Code auf einem Handzettel lässt sich aus kurzer Entfernung scannen. Auf einer Werbefläche sollte er von einer Stelle aus erreichbar sein, an der Besucher bequem stehen können. 

Lassen Sie ausreichend Freiraum um den Code

QR-Codes benötigen einen freien Rand, die sogenannte Ruhezone. Sie hilft dem Lesegerät, den Code von den umgebenden Inhalten zu unterscheiden. Bei einem Standard-QR-Code sollte dieser Rand auf jeder Seite mindestens vier kleine Codequadrate, auch Module genannt, breit sein.

Platzieren Sie in diesem Bereich keine Texte, dekorativen Linien, Fotos oder Hintergrundmuster. Kontrollieren Sie, ob der freie Rand auch im endgültigen Layout vollständig erhalten bleibt.

Die Ruhezone gehört zur funktionalen Gestaltung des Codes und sollte nicht aus Platzgründen beschnitten werden. 

Achten Sie auf starke Kontraste und eine klare Gestaltung

Dunkle Codeelemente auf einem gleichmäßigen, hellen Hintergrund sind eine praktische Ausgangsbasis. Schwarz auf Weiß ist eine einfache Lösung, bei der sich das Muster deutlich erkennen lässt.

Vermeiden Sie es, den Code direkt auf einem Foto zu platzieren oder Farben zu verwenden, die sich kaum voneinander unterscheiden. Farbverläufe, Transparenzen und dekorative Effekte können das Scannen erschweren.

Wenn Sie Markenfarben oder ein eingebettetes Logo verwenden, testen Sie die fertige Gestaltung sorgfältig. Auch ein optisch ansprechender Code muss in gedruckter Form zuverlässig funktionieren. 

Prüfen Sie Größe und Bildqualität

Es gibt keine einheitliche Druckgröße, die für jeden QR-Code geeignet ist. Die passende Größe hängt von der Komplexität des Musters, der Druckqualität, dem Scanabstand und den späteren Einsatzbedingungen ab.

Ein Code, der auf einer Visitenkarte aus kurzer Entfernung funktioniert, muss auf einem Plakat möglicherweise größer sein. Planen Sie deshalb bereits bei der Gestaltung ausreichend Platz ein, statt den Code nachträglich in eine kleine Lücke zu verkleinern.

Verwenden Sie eine scharfe Ausgangsdatei, möglichst in einem vom Druckanbieter akzeptierten Vektorformat, und behalten Sie die quadratischen Proportionen bei. Vermeiden Sie Screenshots, verzerrte Bilder und stark komprimierte Dateien.

Besprechen Sie bei komplexeren Layouts oder ungewöhnlichen Materialien die Größe und Wiedergabe des Codes vor der Produktion mit Ihrem Druckanbieter. 

Testen Sie die gedruckte Version

Das Scannen eines Codes vom Computerbildschirm ist ein sinnvoller erster Schritt. Es bestätigt jedoch nicht, dass auch die gedruckte Version funktioniert.

Drucken Sie ein Muster in der vorgesehenen Endgröße aus und testen Sie es nach Möglichkeit mit mehreren Smartphones. Verwenden Sie die normale Kamera-App und prüfen Sie den Code aus realistischen Entfernungen und Blickwinkeln.

Testen Sie unter Bedingungen, die dem späteren Einsatz ähneln. Kontrollieren Sie bei glänzenden oder laminierten Drucksachen, ob Lichtreflexionen das Scannen beeinträchtigen. Bei gefalteten Materialien sollte der Test nach dem Falten erfolgen.

Prüfen Sie jedes Mal den gesamten Ablauf: Scannen Sie den Code, öffnen Sie den Link und kontrollieren Sie, ob die gewünschte Handlung funktioniert.

Wiederholen Sie den Test nach Änderungen an Größe, Farbe, Position oder umgebender Gestaltung. 

Stellen Sie sicher, dass der Link erreichbar bleibt

Kontrollieren Sie vor dem Druck die genaue Adresse, die im QR-Code hinterlegt ist. Achten Sie auf Tippfehler, veraltete Seiten und Links, die nur für angemeldete Nutzer funktionieren.

Wenn der Code einen Weiterleitungsdienst eines Drittanbieters verwendet, prüfen Sie, ob die dauerhafte Nutzung von einem Abonnement oder einem Benutzerkonto abhängt. Manche Dienste ermöglichen es, die Zielseite nach dem Druck zu ändern. Diese Funktion muss jedoch so lange verfügbar bleiben, wie die Drucksachen verwendet werden.

Legen Sie bei laufenden Kampagnen fest, wer die Zielseite regelmäßig überprüft. Der gedruckte Code bleibt unverändert, während die verlinkte Seite verschoben, entfernt oder aktualisiert werden kann. 

Fazit: Jeder Scan sollte einen Mehrwert bieten

Ein wirkungsvoller QR-Code auf Drucksachen verbindet einen klaren Zweck mit einer gut zugänglichen Platzierung, starken Kontrasten und einer Zielseite, die den nächsten Schritt erleichtert. Der Test der fertigen Drucksache ist dabei ebenso wichtig wie die Kontrolle des Layouts am Bildschirm.

Stellen Sie vor der Druckfreigabe sicher, dass der Code leicht zu finden ist, zuverlässig gescannt werden kann und zu den versprochenen Informationen führt. So werden gedruckte Materialien zu einer hilfreichen Verbindung zwischen Ihrem Unternehmen und Ihren Kunden.

Planen Sie Flyer, Broschüren, Plakate oder andere Werbematerialien? Kontaktieren Sie Vollbracht Digitaldruck, um Ihr Druckprojekt zu besprechen und ein klares, professionelles Ergebnis vorzubereiten.

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